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Amok-Prävention

12 Klassen der AES machen mit beim mobilen Projekttag mit dem Ensemble des Theaterlabors!

In der 1. und 2. September Woche fühlen die Schülerinnen und Schüler im Theater Moller-Haus hautnah was es bedeuten kann, einen Amoklauf mit zu erleben.

„Ich fand es sehr erschreckend und mitreißend. Von den Workshops habe ich viel mitgenommen.“

„Das Stück „Amok-20.November“ war für mich sehr spannend,aufregend und aufschlussreich. Nach dem die Gedanken und Aussagen so glaubwürdig und auf realen Aussagen basierend dargestellt wurden kann ich die Aussagen des Sebastian B. besser verstehen, jedoch nicht nachvollziehen…“

„Der Workshop war für mich ganz was Neues- die Zusammenarbeit mit fremden Schülern sowie Teamfähigkeit hat mir sehr gefallen, besonders dass wir unser Stück eigenständig gestalten konnten!“

Original-Text des Ensembles:

Eine Aufführung zum brisanten Thema Amok wird erlebt, diskutiert und theatral aufgearbeitet!
Mobbing und Ausgrenzung ist ein Thema von großer Brisanz vor allem an Schulen. Mit dem Stück „20. November“ wollen wir dieses Thema in seiner schrecklichsten Konsequenz, einem Amoklauf, aufgreifen und im Anschluss daran mit den Schülern darüber ins Gespräch kommen. Für interessierte Klassen ist außerdem ein Workshop buchbar.

Sebastian B. lief am 20 November 2006 in Emstdetten Amok, verletzte Lehrer und Schüler und tötet sich schließlich selbst.
Man hätte die Not des Täters ahnen können- im Internet hatte er ausführlich Auskunft gegeben über sich, am Abend vor der Tat stellte er seinen Abschiedsbrief ins Netz. Darin berichtet er auch von Ausgrenzung und Mobbing, die er in seiner Schule erleiden musste. Aus diesen Dokumenten konstruiert der schwedische Dramatiker Lars Norén das Stück. Dabei entwickelt er das Porträt eines Täters liefert aber keinen dokumentarischen Tatsachenbericht. Denn obwohl Norén von den Kränkungen und Demütigungen berichtet, die Bastian erduldete, legt er keine einfachen Erklärungen nahe. Diese offenen Fragen und die den Schülern vertraute Ästhetik von Video und Musik sind es, welche das Theaterstück zu einer idealen Diskussionsgrundlage machen.

Um mit dem Psychiater Peter Langmann welcher sich in seinem Buch „Amok im Kopf“ intensiv mit jugendlichen Tätern auseinandersetzt zu enden:

„…es gibt keine einfache Erklärung für das Phänomen des jugendlichen Amokläufers oder eine Formel nach der sich voraussagen ließe, wer zum Massenmörder wird . Meine Hoffnung ist, dass wir durch ein größeres Verständnis der Antriebskräfte von jugendlichen Tätern besser in der Lage sein werden, frühe Warnzeichen zu erkennen, wirkungsvoll zu intervenieren und damit das Leben von Menschen zu retten.“

Inzwischen wurde unsere Inszenierung zum Jugendtheaterfestival nach Marburg und zu den Jugendtheatertagen Kaleidoskop eingeladen!

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