
links: Dr. Ralph Frenken - rechts: Schulleiterin der AES, Eleonore Jungmann-Ginkel
„Bereits Autoren wie Plinius der Ältere, Mechthild von Hackeborn und Jean-Jacques Rousseau verglichen das stramme Wickeln der Babys mit Fesseln. Trotzdem war diese Praxis jahrtausendelang weltweit verbreitet und wurde erst im 18. Jahrhundert in Westeuropa zurückgedrängt. Möglicherweise zeigt sich heute sogar ein Trend, moderne Versionen dieser archaischen Pflegetechnik wieder einzuführen („Pucken“). Der Autor zeigt, welche empirisch nachgewiesenen Gefahren damit verbunden sind. Medizin, Entwicklungspsychologie und Kindheitsgeschichte sollen ein Verständnis dafür eröffnen, was dieses Einbinden für das Baby bedeutet und welche Phantasien die wickelnden Eltern aufweisen. Das reich bebilderte Buch liefert einen historischen
Überblick zum Wickeln, der von den Statuetten der Bronzezeit über die mittelalterliche Mystik und Kunst bis zur modernen Ratgeberliteratur reicht.“
(Dr. Michael P. Bachmann Verlag)
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Name: Ralph Frenken Titel: Dr. phil. geboren: 1965 Ralph Frenken ist Diplom-Psychologe und Erziehungswissenschaftler und war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt am Main von 1994–1999. Dissertation über die Geschichte der Kindheit. Er arbeitet zurzeit als Kinder – und Jugendpsychotherapeut in eigener Praxis. Seine Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Kindheit, Psychohistorie, Psychoanalyse.