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Sozialassistent/in

Bildschirmfoto 2017-02-28 um 20.53.29Bei dieser Ausbildung handelt es sich um eine Basis­quali­fika­tion, die nicht nur unterschiedliche berufliche und schulische Perspektiven im sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Bereich eröffnet, sondern auch zur allgemeinen Fach­hoch­schulreife führen kann.

An der Alice-Eleonoren-Schule haben Sie die Möglichkeit:

  • im Rahmen der Ausbildung die Fachhochschulreife zu erwerben und
  • zwischen dem sozialpädagogischen und dem sozial­pflege­rischen Schwerpunkt im 2. Ausbildungsjahr zu wählen.
  • Da es sich bei der Sozial­assisten­ten­ausbildung um eine ab­ge­schlossene Berufsausbildung handelt, kann im Anschluss daran die einjährige Fach­ober­schule (FOS B – Sozialwesen) mit dem Schwer­punkt Sozial­wesen besucht werden. Außerdem ist die Ausbildung eine Voraussetzung um die weiter­führen­den Fachschulen für Sozial­pädagogik (Ausbildungsziel Erzieher/in) und Sozial­wirtschaft (Aus­bildungsziel Heil­erziehungs­pfleger/in) absol­vieren zu können. Falls Sie im Rahmen der Aus­bildung erfolgreich am Fach­hoch­schulkurs teil­ge­nom­men haben, können Sie nach einer halb­jähr­lichen Praktikums­phase an allen Fach­hoch­schulen und einigen Hoch­schulen studieren.


    Ausbildungsziele

    Ziel der Ausbildung an den zweijährigen höheren Berufsfachschulen für Sozialassistenz ist die Vermittlung von Basisqualifikationen für eine weiterführende Ausbildung an Fachschulen und von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die erforderlich sind, um in sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Institutionen nach Anweisung und in begrenztem Umfang verantwortlich tätig zu sein.

    Dauer und Gliederung der Ausbildung

    Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Sie gliedert sich in eine theoretische Grundbildung für Sozialberufe und in eine berufspraktische Ausbildung in der Fachrichtung Sozialpädagogik oder in der Fachrichtung Sozialpflege.
    Im ersten Ausbildungsjahr ist an fünf Tagen in der Woche Unterricht. Zwei dreiwöchige Praktika vermitteln einen Einblick in sozialpädagogische und sozialpflegerische Arbeitsfelder.
    Um eine enge Verknüpfung von Fachtheorie und Fachpraxis zu gewährleisten, ist das zweite Ausbildungsjahr noch praxis­bezogener. An zwei Wochentagen findet Unterricht in der Schule statt und an drei Tagen wird ein Praktikum in einer sozial­pädagogischen oder sozialpflegerischen Einrichtung abgeleistet (z.B. Kinderkrippe, Kindergarten, Kinderhort, Sozialstation, Krankenhaus).
    Die Ausbildung wird mit einer schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung abgeschlossen.

    Inhalte der Ausbildung

    Die Ausbildung umfasst die in der Stundentafel aufgeführten Lernbereiche einschließlich der berufspraktischen Ausbildung und ggf. den Wahlunterricht zum Erwerb der Fachhochschulreife. Sie erfolgt nach Lehrplänen und gemäß den Richtlinien zur berufs­praktischen Ausbildung. Fächerübergreifender und handlungsorientierter Unterricht, Projektarbeit sowie die Verknüpfung von Theorie und Praxis sind wesentliche Elemente der gesamten Ausbildung. Die Erfahrungen und Interessen der Schüler/Innen aufgreifende Ausbildung ist eine Chance zur persönlichen Entwicklung und zur beruflichen Rollen- und Identitätsfindung.

    Der Zusatzunterricht in Englisch und Mathematik zum Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife wird an der Alice-Eleonoren-Schule erteilt.

    Die Stundentafel können Sie unter folgendem Link des Hessischen Kultusministeriums als PDF downloaden.

    Abschluss

    Wer die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, ist berechtigt, die Berufsbezeichnung

    Staatlich geprüfte Sozialassistentin/Staatlich geprüfter Sozialassistent zu führen.

    Der Berufsabschluss ist eine Voraussetzung:

    • für die Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher
    • für die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin/zum Heilerziehungspfleger
    • zum Eintritt in die einjährige Fachoberschule Form B
    • zum Studium an einer Fachhochschule (Voraussetzung: Zeugnis der Abschlussprüfung, Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an der Zusatzprüfung, Nachweis einer ausreichenden beruflichen Tätigkeit)

    Voraussetzungen
    Die Aufnahme in die zweijährige höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz setzt voraus:

    1. die Versetzung in die Einführungsphase einer gymnasialen Oberstufe oder
    2. ein Zeugnis über den mittleren Abschluss (Realschulabschluss) oder
    3. ein Abschlusszeugnis einer zweijährigen Berufsfachschule oder
    4. ein Zeugnis der Fachschulreife oder
    5. ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis (in Zweifelsfällen entscheidet das Staatliche Schulamt über die Gleichwertigkeit).
    Bewerbungen

    Die Aufnahme in die zweijährige höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz ist bei der Schule schriftlich zu beantragen. Für SchülerInnen allgemeinbildender und berufsbildender  Schulen über die abgebende Schule.

    Dem Aufnahmeantrag sind als Unterlagen beizufügen:
    • ein Anmeldebogen (siehe downloads)
    • ein Lebenslauf in tabellarischer Form
    • ein Lichtbild neueren Datums (am Lebenslauf befestigt)
    • das Zeugnis nach Nr. 1–5 (mittlerer Abschluss oder Halbjahreszeugnis des zum mittleren Abschluss führenden Schul­jahres ) in beglaubigter Kopie
    • die Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten bei minderjährigen Bewerber/innen (siehe downloads)
    • zwei adressierte und ausreichend frankierte Briefumschläge für Benachrichtigungen.

    Hat die Bewerberin/der Bewerber zum Zeitpunkt der Bewerbung das erforderliche Abschlusszeugnis noch nicht erworben, erfolgt die Aufnahme unter Vorbehalt, dass der Abschluss bis zum Eintritt nachgewiesen werden muss.
    Liegt zum Zeitpunkt der Bewerbung noch kein Versetzungs- oder Abschlusszeugnis vor, tritt an seine Stelle das letzte Halbjahreszeugnis.
    Stehen nach Abschluss des Auswahlverfahrens noch freie Plätze zur Verfügung, können Nachbewerber/innen aufgenommen werden.

    Auswahlverfahren

    Das Zeugnis nach Nr. 1–5  muss mindestens befriedigende Leistungen in zwei der Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch nachweisen, wobei in keinem der genannten Fächer die Leistungen schlechter als ausreichend sein dürfen.

    Bewerber/innen, die diese Voraussetzungen der Noten nicht erfüllen, müssen sich einem Auswahlverfahren unterziehen.
    Bewerber/innen, die aus einem ausländischen Bildungssystem in die zweijährige höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz überwechseln wollen, müssen sich in der Regel ebenfalls einem Auswahlverfahren unterziehen. Das Auswahlverfahren erstreckt sich auf die Fächer Deutsch, Englisch und/oder  Mathematik. Es wird in schriftlicher und erforderlichenfalls mündlicher Form durchgeführt. Die Anforderungen der ge­stellten Aufgaben entsprechen dem Leistungsstandard des mittleren Abschlusses.

    Aufnahme

    Aufgenommen werden kann nur, wer bis zum Bewerbungsschluss das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Über Ausnahmen entscheidet die Schulleiter/in.
    Hat die Bewerber/in zum Zeitpunkt der Bewerbung das erforderliche Abschlusszeugnis noch nicht erworben, erfolgt die Aufnahme unter dem Vorbehalt, dass der Abschluss bis zum Eintritt in die Ausbildung nachgewiesen wird.

    Grundlagen für die Auswahl sind:

    • das Zeugnis des mittleren Abschlusses bzw. das Halbjahreszeugnis des zum mittleren Abschluss führenden Schuljahres
    • gegebenenfalls der Nachweis über das Vorliegen einer besonderen sozialen Härte.

    Finanzierung

    Für die Ausbildung an der Alice-Eleonoren-Schule wird kein Schulgeld erhoben. Lehr- und Lernmittel werden im Rahmen der vom Land Hessen zugewiesenen Mittel zur Verfügung gestellt.
    In Ihre Finanzplanung sollten Sie 50,- Euro pro Schuljahr für Sonderveranstaltungen (z.B. Projektwoche, Erste Hilfe Kurs) sowie 250,- Euro für eine Studienfahrt einbeziehen.
    Zur Finanzierung des Lebensunterhaltes können Sie für den ersten und zweiten Ausbildungsabschnitt Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG/Meister BaföG) beim Amt für Ausbildungsförderung stellen. Informationen rund um das Bafög finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: https://www.bafög.de/antragstellung.
    Trägerabhängig erhalten Schülerinnen und Schüler im zweiten Ausbildungsjahr für ihre Praxistätigkeit ein Praxisentgelt.

    Fachhochschulreife

    Über diese Ausbildung können 3 Wege zur Fachhochschulreife führen:
    Durch Teilnahme am Zusatzunterricht in Englisch und Mathematik und durch Ablegen einer Zusatzprüfung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik kann die allgemeine Fachhochschulreife erworben werden .

    Weg 1
    • zweijährige höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz und
    • Zusatzkurse in Englisch (1 Stunde pro Woche) und Mathematik (3 Stunden pro Woche)
    • Schwerpunkte des Englischunterrichts: mündliche Ausdrucksfähigkeit, Textverständnis und Textproduktion unter Berücksichtigung berufsbezogener Themen
    • Schwerpunkt des Mathematikunterrichts: Funktionslehre, Differentialrechnung, Integralrechnung und Statistik
    • Zusatzprüfungen in Deutsch, Englisch und Mathematik am Ende des zweiten Ausbildungsjahres
    • Nachweis über ausreichende berufliche Tätigkeit (Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, Laufbahnprüfung im öffentlichen Dienst, mindestens zweijährige Berufstätigkeit, Nachweis einer mindestens halbjährigen Praktikantentätigkeit in sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Einrichtungen – begründet durch einen Vertrag und belegt durch ein Praktikantenzeugnis – Erzieherausbildung ohne zusätzliche Fachhochschulreifeprüfung)
    Weg 2
    • zweijährige höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz (ohne Zusatzunterricht und ohne zusätzliche Fachhochschulreifeprüfung) und
    • dreijährige Fachschule für Sozialpädagogik (Erzieherausbildung)
    • Zusatzkurs in Mathematik (3 Stunden pro Woche im ersten und zweiten Ausbildungsjahr) und
    • Zusatzprüfung in Mathematik am Ende des zweiten Ausbildungsjahres
    Weg 3
    • zweijährige höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz (ohne Zusatzunterricht und ohne zusätzliche Fachhochschulreifeprüfung – abgeschlossen mit einem Notendurchschnitt unter der Gesamtnote 3) und
    • einjährige Fachoberschule für Sozialwesen
    • Fächer: Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik oder Chemie, Sport, Religion/Ethik, Schwerpunktfach Sozialwesen

    Stephanie Buchwald-Perl
    aes@darmstadt.de

    Sekretariat/ Fachsschule für Sozialpädagogik:
    Martinstraße 140
    64285 Darmstadt
    Tel.: 06151-48828
    Fax: 06151-423993

    Links
    Informationen rund um das Bafög finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: https://www.bafög.de/antragstellung.

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